NEMO-TB
Wie Blutwerte helfen können zur Erkennung von Tuberkulose
Tuberkulose ist weltweit eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten und insbesondere bei Kindern eine sehr schwerwiegende Erkrankung.
Bestimmte Werte im Blut zeigen Entzündungen an und lassen sich leicht messen. Neue Studien zeigen, dass diese Werte bei Kindern mit Tuberkulose (TB) oft höher sind als bei gesunden Kindern.
Eine Schweizer Studie namens CITRUS unter der Leitung von Prof. Dr. Nicole Ritz zeigte, dass diese Blutwerte Hinweise darauf geben, ob ein Kind Tuberkulose hat oder nicht.
Diese Blutwerte könnten also in Zukunft als zusätzliche Hilfe bei der Diagnose dienen. Um dies genauer zu untersuchen läuft am Kinderspital Zentralschweiz unter der Leitung von Ass.Prof. Dr. Nora Fritschi mit Rares-Constantin Anton, Doktorand am KidZ und über das internationale Netzwerk pTBnet eine Anschluss-Studie mit mehreren Zentren wie München, Rom, Barcelona oder Wien, die NEMO-TB Studie.
Das CCHA unterstützt dieses Projekt mit Koordination und Datenkonsolidierung.
Universität Luzern: Medizin und Medizinische Wissenschaften – Universität Luzern
Bildquelle: Ein fast vergessenes Kapitel – Zeitlupe Magazin