Smarter feeding

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Weniger ist manchmal mehr - auch bei Frühgeborenen

Nicht alle Frühgeborenen können direkt nach der Geburt gestillt oder mit der Flasche ernährt werden. Viele benötigen zunächst eine Magensonde.

Bei Kindern, die über eine Magensonde Nahrung erhalten, kontrollieren Pflegefachpersonen regelmäßig, wie viel Nahrung im Magen verbleibt und wie sie aussieht. Diese Überprüfung hilft zu entscheiden, ob die Nahrungsmenge angepasst oder langsamer gesteigert werden muss. Kann die Menge nicht wie geplant erhöht werden, wächst das Kind langsamer und muss länger in der Klinik bleiben.

Da dieser Test für Frühgeborene jedes Mal belastend ist, soll er nur durchgeführt werden, wenn er wirklich notwendig ist. Dafür wurden klare Kriterien definiert: nur bei bestimmten Kindern bleibt die Kontrolle bestehen – bei allen anderen kann sie entfallen.

Diese Anpassung der Abläufe wird im Rahmen des Projekts „Smarter feeding“ von Laura Renz, Ärztin am Kinderspital Zentralschweiz, umgesetzt.

Laura ist Teil des Smarter talents Programms von Smarter medicine Schweiz.

Das CCHA unterstützt das Projekt durch Datenextraktion und Datenvalidierung vor und nach der Anpassung der Guidelines.

Smarter talents Programm